Sich entscheiden

Entscheidungsfähigkeit

Als wir klein waren, haben uns die Eltern am Morgen die Kleidung bereitgelegt. Heute müssen wir selber jeden Morgen vor dem Kleiderschrank entscheiden, was wir anziehen. Und das ist erst der Beginn des Tages. Bis zum Abend müssen wir viele Entscheidungen treffen, – kleinere und grössere.

 

In manchen Situationen fällt es uns das viel schwerer als in anderen. Kennst du das auch? Du sitzt in einem Restaurant und schaust auf die Speisekarte. Du weisst einfach nicht, ob du lieber Pasta, Pizza oder einen Salat essen möchtest. Du schaust unsicher auf die Teller, die an die anderen Tische gebracht werden und versuchst, daraus einen Entschluss zu fassen.

 

Entscheiden heisst abwägen. Es hilft, wenn du immer versuchst, ein bisschen weiterzudenken. Du könntest jetzt einen Salat bestellen, weil du im Moment wenig Hunger hast. Wenn du aber weisst, dass du nach dem Essen mit den anderen eine lange Velotour machen möchtest, ist es vielleicht doch besser, wenn du etwas Sättigenderes bestellst und dich jetzt für einen Teller Spaghetti entscheidest.

Es gibt Situationen, in denen du gezwungen bist, eine spontane Entscheidung zu fällen. Stell dir ein Handballspiel vor. Dein Team stürmt auf das gegnerische Tor, – du bist im Ballbesitz. Jetzt muss es schnell gehen. Du kannst nicht lange nachdenken, ob es besser ist, auf das Tor zu zielen, oder den Ball weiterzuspielen. Du musst dich sofort entscheiden. Hier gibt dir Erfahrung Sicherheit.

 

So intuitiv wie beim Sport geht es nicht immer. Grosse Lebensentscheidungen wollen gut überlegt sein. Aber eine gewisse Selbstsicherheit kannst du auch gewinnen, wenn du dich daran gewöhnt hast, eine Entscheidung abzuwägen und dich hinterher gefragt hast, ob sie die richtige war. Wenn du bewusster entscheidest und daraus lernst, fällt es dir auch in Zukunft leichter, selbstbewusst eigene Entscheidungen zu treffen.

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